Schülerbetreuung

Nachhilfe

Du brauchst Nachhilfe oder Aufgabenbetreuung während des Schuljahres? Dann schlagen wir dir folgende Möglichkeiten vor:

 

  • Die Aufgabenschule im Animationszentrum Ephata leistet kostenlos schulische Unterstützung, Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe;
    zu finden in der Bergkapellstr. 46, 4700 Eupen;
    Kontakt unter Tel.: 087/56 15 11 oder per Mail: amelie.langer@zfp.be.
    Geöffnet ist die Aufgabenschule Mo, Di, Do, Fr von 15:30 bis 19:00 Uhr sowie Mi von 13:00 bis 19:00 Uhr.
  • Und auch einige der Lehrer/innen des Robert-Schuman-Instituts geben nach Absprache kostenlos und ehrenamtlich Nachhilfe-Unterricht in der Schule – und das in vielen verschiedenen Fächern.
    Bei Bedarf kannst du dich an den/die betreffenden Lehrer wenden, um die nötigen Absprachen zu halten.
Schüler-Lehrer-Gespräche

Die Schüler-Lehrer-Gespräche bieten eine Möglichkeit des Austauschs bezüglich des Wohlbefindens unserer Schüler in der Schule und im Unterricht. Zudem fördern die Gespräche die Beziehungsarbeit und die Lehrpersonen erhalten Feedback zu ihrem Unterricht. Nicht nur über Herausforderungen tauscht man sich aus, auch die Analyse von Stärken und Talenten steht im Vordergrund.

Organisiert werden die Schüler-Lehrer-Gespräche am Ende von ausgewählten Schultagen von 14.30 Uhr bis 16.25 Uhr.

Jeder Schüler führt verschiedene Gespräche, wobei gewisse Lehrpersonen vom pädagogischen Betreuer vorgegeben werden und die Schüler auch selbst Gesprächspartner aussuchen.

Mittels eines Vorbereitungsblatts bereiten sich die Schüler selbstverantwortlich auf die Gespräche vor. Dies geschieht im Unterricht und bei Bedarf erhalten sie Unterstützung seitens der pädagogischen Betreuer. Das Vorbereitungsblatt hilft den Schülern dabei, Stärken und Schwächen zu identifizieren, ihre Befindlichkeit im Unterricht zu bewerten und zu begründen sowie weitere Anliegen zu formulieren. Im Verlauf der Gespräche können sie auf diesem Blatt gemeinsam mit den Lehrpersonen Lösungsvorschläge und Zielvereinbarungen festhalten.

Kooperationsrat

Seit dem Schuljahr 2009/2010 sind im Rahmen der Implementierung der sozialen Dimension der nachhaltigen Entwicklung, für Schüler der gesamten Unterstufe, sogenannte Kooperationsräte progressiv eingeführt worden.

Jede Klasse wählt zwei Sprecher (ein Mädchen und einen Jungen), die nach einer kurzen Ausbildung die monatlichen Räte animieren und die besprochenen Themen gemeinsam mit den Sprechern der anderen Klassen der Direktion vorlegen.

Der Kooperationsrat spricht Themen wie die Lebensqualität, die Atmosphäre und die Arbeitsbedingungen aller an.

Seine Ziele sind die Umsetzung von Sozial- und Bürgerkompetenzen der Rahmenpläne in einen Kontext der Nachhaltigkeit, die Verbesserung der Kommunikation und Verringerung der Aggressivität, sowie die Verbesserung der Beziehung unter Schülern und zwischen Schülern und Lehrern.

Patenschüler
Starthilfe für neue Schülerinnen und Schüler

Jedes Jahr im September begrüßen wir im Durchschnitt 100 neue Schüler am Robert-Schuman Institut. Um den Neuankömmlingen ihre Ankunft in der Schule zu erleichtern, stellen wir ihnen vom ersten Schultag an einen Paten oder eine Patin zur Seite.  

Der Pate hilft seinen Schützlingen sich auf dem weitläufigen Campus zu orientieren, das Schulsystem zu verstehensich mit neuen Abläufen vertraut zu machen und die Werte der Schule anhand konkreter Beispiele aus dem Schulalltag zu integrieren  

Je nach Schuljahr betreuen 3 oder 4 Paten eine Klasse im ersten Jahr. Diese treffen sie wöchentlich im September und monatlich ab Oktober bis Mai. Die Paten stärken durch Gespräche und spielerische Aktivitäten den Klassengeist und versuchen, Solidarität aufzubauen und Lösungen zu finden.  

Den ersten Schultag verbringen die Paten mit der ihr anvertrauten Klasse bei einer Schnitzeljagd durch Schule und SchulhofIm Laufe des Schuljahres stehen gemeinsame Aktivitäten wie zum Beispiel ein Koch-Atelier mit Abendessen oder ein Ausflug nach Lüttich auf dem Programm. 

Ausbildung und Coaching für jeden Paten  

Abiturienten, die sich bereit erklären, eine Patenschaft und die dazugehörige Verantwortung zu übernehmen, werden im Vorfeld dazu ausgebildet und nehmen an verschiedenen Weiterbildungen über das Schuljahr teil.  Auch werden sie professionell gecoacht in Teambuilding Seminaren und Aktivitäten. So erhalten sie die nötigen Voraussetzungen, das Einfühlungsvermögen, um die jüngeren Schülern auf ihrem Weg in dieses neue, manchmal beeindruckende Leben zu begleiten. 

Das Projekt ‘Patenschüler’ besteht seit 2009 und trägt seitdem maßgeblich dazu bei, dass unsere neuen Schüler sich schnell im Robert-Schuman-Institut wohlfühlen.  

Schülercoaching

Ziele des Coachings:

  • Verringerung von sozialen Benachteiligungen;
  • Steigerung der Motivation, Konzentration des Selbstwertgefühls und Vertrauens in die eigenen Fähigkeiten;
  • Motivation zur Eigeninitiative und Eigenverantwortung;
  • Entwicklung und Stärkung der eigenen Persönlichkeit;
  • Stärkung der Kommunikations- und Konfliktfähigkeit.

Aufgaben des Coachs: 

  • berät und hilft gerne und freiwillig;
  • ist  „Motivator“ und Fürsprecher des Schülers;
  • unterstützt den Jugendlichen dabei, seine persönlichen Stärken und Schwächen zu erkennen;
  • tritt als neutraler Gesprächspartner auf;
  • gibt Anstöße für die persönliche sowie die schulische Entwicklung des Schülers;
  • verpflichtet sich, die Weiterbildungsangebote wahrzunehmen;
  • nimmt an den monatlichen oder auf Wunsch einberufenen Versammlungen teil. Die Inhaltspunkte der Versammlung werden protokolliert;
  • ist befähigt, kurzfristige Entscheidungen zu treffen, um einen guten organisatorischen Ablauf seiner Arbeit zu gewährleisten, allerdings muss er die schriftliche Entscheidung bei dem Koordinator hinterlegen;
  • ist NICHT befähigt, langfristige Entscheidungen zu treffen sowie Strafmaßnahmen festzulegen;
  • gibt den Eltern eine Rückmeldung über die Entwicklung ihres Kindes, falls dies erwünscht ist;
  • unterliegt der Schweigepflicht.
Schülervertreter

Seit mehreren Jahren werden zum Schuljahresbeginn die Klassensprecher in einer demokratischen Abstimmung gewählt. Folgende Aufgaben übernimmt der Klassensprecher:

  • Er ist Vertreter der Interessen der Klassengemeinschaft und optimiert die Kommunikation zwischen Schülern.
  • Er ist das Bindeglied zwischen Schüler und Lehrer.
  • Er setzt sich für die Anliegen der gesamten Klasse ein, besonders dann, wenn einzelne Schüler nicht in der Lage sind, diese selbst zu vertreten.
  • Er setzt sich aktiv für die lebendige Gestaltung des Raums Schule ein.
  • Er trägt zum allgemeinen Wohlbefinden in der Klasse bei.

Aus den Klassensprechern werden anschließend Jahrgangssprecher gewählt. Diese vertreten nicht nur die Anliegen ihrer Klasse, sondern eines gesamten Jahrgangs. In Gesprächen mit Vertretern des Middle Managements tauschen sie sich in drei bis vier Versammlungen pro Jahr über Wünsche und Bedürfnisse aus. Diese werden daraufhin dem Direktionsrat vorgestellt und nach Möglichkeit umgesetzt. Auch seitens der Schulleitung werden Themen an die Jahrgangssprecher herangetragen, um auch den Blick der Schüler in Bezug auf Schulentwicklung einfließen zu lassen.

Zusätzlich zu Klassen- und Jahrgangssprechern gibt es bei Bedarf (beispielsweise Projekte, Anliegen externer Partner, …) Schulsprecher, die die Schule nach außen vertreten.