Schülerbetreuung

Nachhilfe

Du brauchst Nachhilfe oder Aufgabenbetreuung während des Schuljahres? Dann schlagen wir dir folgende Möglichkeiten vor:

 

  • Die Aufgabenschule im Animationszentrum Ephata leistet kostenlos schulische Unterstützung, Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe;
    zu finden in der Bergkapellstr. 46, 4700 Eupen;
    Kontakt unter Tel.: 087/56 15 11 oder per Mail: amelie.langer@zfp.be.
    Geöffnet ist die Aufgabenschule Mo, Di, Do, Fr von 15:30 bis 19:00 Uhr sowie Mi von 13:00 bis 19:00 Uhr.
  • Und auch einige der Lehrer/innen des Robert-Schuman-Instituts geben nach Absprache kostenlos und ehrenamtlich Nachhilfe-Unterricht in der Schule – und das in vielen verschiedenen Fächern.
    Bei Bedarf kannst du dich an den/die betreffenden Lehrer wenden, um die nötigen Absprachen zu halten.
Kooperationsrat

Seit dem Schuljahr 2009/2010 sind im Rahmen der Implementierung der sozialen Dimension der nachhaltigen Entwicklung, für Schüler der gesamten Unterstufe, sogenannte Kooperationsräte progressiv eingeführt worden.

Jede Klasse wählt zwei Sprecher (ein Mädchen und einen Jungen), die nach einer kurzen Ausbildung die monatlichen Räte animieren und die besprochenen Themen gemeinsam mit den Sprechern der anderen Klassen der Direktion vorlegen.

Der Kooperationsrat spricht Themen wie die Lebensqualität, die Atmosphäre und die Arbeitsbedingungen aller an.

Seine Ziele sind die Umsetzung von Sozial- und Bürgerkompetenzen der Rahmenpläne in einen Kontext der Nachhaltigkeit, die Verbesserung der Kommunikation und Verringerung der Aggressivität, sowie die Verbesserung der Beziehung unter Schülern und zwischen Schülern und Lehrern.

Patenschüler
Starthilfe für neue Schülerinnen und Schüler

Jedes Jahr im September begrüßen wir im Durchschnitt 100 neue Schüler am Robert-Schuman Institut. Um den Neuankömmlingen ihre Ankunft in der Schule zu erleichtern, stellen wir ihnen vom ersten Schultag an einen Paten oder eine Patin zur Seite.  

Der Pate hilft seinen Schützlingen sich auf dem weitläufigen Campus zu orientieren, das Schulsystem zu verstehensich mit neuen Abläufen vertraut zu machen und die Werte der Schule anhand konkreter Beispiele aus dem Schulalltag zu integrieren  

Je nach Schuljahr betreuen 3 oder 4 Paten eine Klasse im ersten Jahr. Diese treffen sie wöchentlich im September und monatlich ab Oktober bis Mai. Die Paten stärken durch Gespräche und spielerische Aktivitäten den Klassengeist und versuchen, Solidarität aufzubauen und Lösungen zu finden.  

Den ersten Schultag verbringen die Paten mit der ihr anvertrauten Klasse bei einer Schnitzeljagd durch Schule und SchulhofIm Laufe des Schuljahres stehen gemeinsame Aktivitäten wie zum Beispiel ein Koch-Atelier mit Abendessen oder ein Ausflug nach Lüttich auf dem Programm. 

Ausbildung und Coaching für jeden Paten  

Abiturienten, die sich bereit erklären, eine Patenschaft und die dazugehörige Verantwortung zu übernehmen, werden im Vorfeld dazu ausgebildet und nehmen an verschiedenen Weiterbildungen über das Schuljahr teil.  Auch werden sie professionell gecoacht in Teambuilding Seminaren und Aktivitäten. So erhalten sie die nötigen Voraussetzungen, das Einfühlungsvermögen, um die jüngeren Schülern auf ihrem Weg in dieses neue, manchmal beeindruckende Leben zu begleiten. 

Das Projekt ‘Patenschüler’ besteht seit 2009 und trägt seitdem maßgeblich dazu bei, dass unsere neuen Schüler sich schnell im Robert-Schuman-Institut wohlfühlen.  

Schülercoaching

Ziele des Coachings:

  • Verringerung von sozialen Benachteiligungen;
  • Steigerung der Motivation, Konzentration des Selbstwertgefühls und Vertrauens in die eigenen Fähigkeiten;
  • Motivation zur Eigeninitiative und Eigenverantwortung;
  • Entwicklung und Stärkung der eigenen Persönlichkeit;
  • Stärkung der Kommunikations- und Konfliktfähigkeit.

Aufgaben des Coachs: 

  • berät und hilft gerne und freiwillig;
  • ist  „Motivator“ und Fürsprecher des Schülers;
  • unterstützt den Jugendlichen dabei, seine persönlichen Stärken und Schwächen zu erkennen;
  • tritt als neutraler Gesprächspartner auf;
  • gibt Anstöße für die persönliche sowie die schulische Entwicklung des Schülers;
  • verpflichtet sich, die Weiterbildungsangebote wahrzunehmen;
  • nimmt an den monatlichen oder auf Wunsch einberufenen Versammlungen teil. Die Inhaltspunkte der Versammlung werden protokolliert;
  • ist befähigt, kurzfristige Entscheidungen zu treffen, um einen guten organisatorischen Ablauf seiner Arbeit zu gewährleisten, allerdings muss er die schriftliche Entscheidung bei dem Koordinator hinterlegen;
  • ist NICHT befähigt, langfristige Entscheidungen zu treffen sowie Strafmaßnahmen festzulegen;
  • gibt den Eltern eine Rückmeldung über die Entwicklung ihres Kindes, falls dies erwünscht ist;
  • unterliegt der Schweigepflicht.
Trainingsraum

Wie kann es eine Lehrperson schaffen, ungestört zu unterrichten und die Störaktionen einzelner Schüler einzugrenzen, wenn diese nach Verwarnung, mündlicher und schriftlicher Ermahnungen mit Zusatzarbeit nicht zur Einsicht kommen?  Eine von vielen Antworten hierauf kann das Trainingsraum – Programm sein.

  • 1. Ziel:  die lernbereiten Schüler schützen und ihnen einen entspannten, ungestörten und qualitativ guten Unterricht anzubieten.
  • 2. Ziel: häufig störenden Schülern Hilfe anzubieten, die darauf ausgerichtet ist, dass sie ihr Sozialverhalten verbessern und die notwendigen Kompetenzen dazu erwerben.

 

Die Regeln des Programms in gegenseitigem Respekt:

  • Jede Lehrperson hat das Recht, ungestört zu unterrichten, und die Pflicht für einen guten Unterricht zu sorgen.
  • Jeder Schüler hat das Recht, guten Unterricht zu bekommen, und die Pflicht für einen störungsfreien Unterricht zu sorgen.

 

Durchführung des Trainingsraum – Programms:

Wann begibt der Schüler sich in den Trainingsraum? Der Schüler stört den Unterricht trotz Ermahnungen und anderer Maßnahmen.

  • 1. Zuweisung in den Trainingsraum
    Bei einer Zuweisung in den Trainingsraum begibt der Schüler sich in den Studiensaal. Dort wird der zuständige Erzieher einen Trainingsraumlehrer benachrichtigen, der dann je nach Stundenplan, sofort oder später, den Schüler in Empfang nimmt.
  • 2. Erstellen eines Rückkehrplans
  • 3. Rückkehr in den Unterricht
    Sollte ein Schüler dreimal am selben Tag bzw. fünfmal innerhalb eines kurzen Zeitraums in den Trainingsraum geschickt werden, so muss er von seinen Eltern oder Erziehungsberechtigten abgeholt werden. Eine Rückkehr in den regulären Unterricht ist nur nach einem klärenden Gespräch zwischen Eltern, Schüler und Trainingsraumlehrer möglich.

Tritt noch keine Verhaltensänderung ein, so findet nach dem siebten Trainingsraumaufenthalt ein außenordentlicher Klassenrat statt, der aufgrund des Dekrets vom 31.August 1998 Abschnitt 9 (Disziplinarmaßnahmen) Artikel 42 bis 45 einen vorübergehenden Unterrichtsausschluss oder einen Schulverweis ausspricht.